LIEBE IN AKTION

Die Meisterin ist stets zutiefst besorgt, wenn Katastrophen in irgendeinem Teil der Welt passieren. Wenn sie von derlei Begebenheiten hört, stellt Sie immer finanzielle Unterstützung zur Verfügung und sendet Hilfsteams an die betroffenen Orte. Durch diese Bemühungen werden den Betroffenen Ihre bedingungslose Liebe und Unterstützung übermittelt und deren Leiden vermindert. Zugleich werden sie dabei unterstützt, ihr Leben wieder neu aufzubauen.

In Anerkennung der selbstlosen Aktionen von Regierungen, Organisationen und Nothilfearbeitern auf der ganzen Welt, drückt die Meisterin ihren Dank wie folgt aus: „Danke für die internationale Hilfe, die den betroffenen Opfern Fürsorge und materielle Unterstützung bringt. Mein Dank gilt allen Nothilfearbeitern, die ihre Zeit opfern, auf ihren eigenen Komfort verzichten und sogar weite Entfernungen auf unbequemen Straßen und unter unangenehmen Bedingungen zurücklegen, um den Menschen in Notzeiten Liebe und Unterstützung zu bringen. Möge der Himmel euch im Überfluss für eure Großzügigkeit und euer großherziges Opfer segnen“

2017年11月18日, 週六

    Helfende Hände im Flüchtlingslager in Dunkirk, Frankreich

     

    Von den Hilfsteams aus Belgien und Großbritannien (Original in Englisch)

    Nachdem die Meisterin Ihre tiefe Sorge um die Flüchtlinge zum Ausdruck gebracht hatte, bildeten im Dezember 2015 Mitglieder unserer Vereinigung aus Belgien und Großbritannien Hilfsteams und besuchten ein Flüchtlingslager in Dunkirk, Frankreich, um zu helfen.

    Das Lager in Dunkirk, Frankreich besteht schon fast 10 Jahre und die meisten Leute dort sind Kurden. In den letzten Monaten erhöhte sich die Anzahl von 600 auf mehr als 2.000 aufgrund der Zuwanderung neuer Flüchtlinge. Trotz ihrer traumatischen Erfahrungen und den sehr schwierigen Lebensbedingungen im Camp, behalten sie ihre Hoffnung und arbeiten gemeinsam mit den Ehrenamtlichen.

     

    Arbeitshilfe und Versorgung mit Notwendigkeiten für das Lager in Dunkirk – 15. und 19. Dezember 2015

    Am 15. Dezember besuchte unser belgisches Team das Lager in Dunkirk, um sich zu erkundigen, was die Flüchtlinge brauchten. Die Ehrenamtlichen sagten uns, dass sie Hilfe beim Putzen, beim Gebäudebauen und in der Küche benötigen.

    Vier Tage später kamen wir mit unserem britischen Team noch einmal in das Lager und verteilten veganes Essen und notwendige Dinge an die Flüchtlinge. Die Sachen wurden durch Spenden von einheimischen Mitgliedern unserer Vereinigung sowie von einigen aus China, Formosa und Island bezahlt. Da das Essen nur im Camp erlaubt war, brachten wir mithilfe der Flüchtlinge alle 500 Einkaufstaschen mit veganem Essen und Snacks und „Jene, die lieben, sind Gott am nächsten“-Flyer mit tröstenden Worten der Meisterin in Arabisch und Englisch ins Lager. Außerhalb des Camps verteilten wir Schlafsäcke, Unterwäsche, Stiefel und aufziehbare Lampen. Die übrigen Hilfsgüter werden von der französischen Organisation Emmaus von Dunkirk in das Verteilerzentrum des Lagers gebracht werden. Bevor wir gingen, beseitigten wir dort auch den Müll. Wir beten, dass die Flüchtlinge bald ein dauerhaftes, warmes Zuhause finden werden, wo sie ihr neues Leben beginnen können.

    Begegnung mit liebevollen Flüchtlingen im Lager von Dunkirk am 21. Dezember 2015

    In den letzten Tagen ging unser belgisches und britisches Hilfsteam immer wieder ins Dunkirk-Camp in Frankreich, um sauberzumachen, Notwendigkeiten zu verteilen und den Flüchtlingen zu helfen. Während des Aufenthalts war es sehr berührend, die liebevolle Einstellung der Flüchtlinge zu sehen, wie sie die Ehrenamtlichen begrüßten und ihnen dankten und mithalfen, wenn es nötig war. Auch wenn die materielle Hilfe sehr wichtig ist, so erkannten wir doch, dass die menschliche Verbindung genauso wichtig ist.

    Am 21. Dezember hörten wir die Geschichte über eine kurdische Frau, Roonak, die eine kleine Gemeinschaftsküche im Camp führt, und ihrem Sohn Besh, einem Vertreter für die Flüchtlinge. Roonak ist Autorin und Dichterin und sie kocht für die Flüchtlinge im Camp köstliches, pflanzliches Essen wie gesunde, einfache Gerichte mit Zwiebeln, Tomaten und Reis.

    Besh erzählte uns, dass er und seine Mutter 45 Tage lang auf ihrer Reise von Syrien nach Frankreich getrennt waren. Sie reisten zu Fuß, mit dem Zug und dem Auto durch viele Länder. Nachdem sie in Griechenland getrennt worden waren, glaubten sie beide ganz fest daran, dass sie sich wiederfinden werden und folgten ihrer Intuition. Schließlich haben sie sich in Dunkirk wiedergefunden. Seitdem kocht Roonak jeden Tag in dieser kleinen Küche für mindestens 20 bis 30 Leute und Besh arbeitet mit den Ehrenamtlichen zusammen, er kocht, übersetzt, und kümmert sich um die anderen Flüchtlinge. Mutter und Sohn warten geduldig auf den Tag, an dem sie nach England reisen können. Besh sagte uns: „Dieses Warten ist wie eine Prüfung für uns, wenn wir stark im Glauben sind, werden wir die Prüfung bestehen.“

    Dringende Hilfsarbeiten im Dunkirk-Camp – 11. Januar 2016

    Nach heftigen Regenfällen wurden die Bedingungen im Flüchtlingslager in Dunkirk schlimmer, wie sich wohl jeder vorstellen kann, und sie benötigten dringend humanitäre Hilfe. Der London Evening Standard berichtete, dass das Lager dringend Toiletten und Waschräume braucht, weil es dort Ratten gibt, und wenn die Kleidung schmutzig ist, muss sie weggeschmissen werden, weil es keinen Platz zum Waschen oder Trocknen gibt. Außerdem sind die Zelte und Unterkünfte nicht für einen kalten und nassen Winter geeignet.

    Um die Bedingungen im Lager zu verbessern, erlaubte der Bürgermeister von Grande Synthe am 11. Januar einen Tag lang, Zelte und Holzpaletten ins Lager zu bringen. Aid Box Convoy (ABC) aus Bristol, England bat um die Unterstützung von unabhängigen Gruppen, um so viele Zelte, Planen, Paletten, Seile und schwarze Müllsäcke wie möglich hinzubringen.

    Deshalb beteiligte sich ein neunköpfiges Team von Mitgliedern unserer Vereinigung aus England und Belgien an der Ein-Tages-Hilfsaktion in Dunkirk. Dank Gottes Gnade konnten wir schnell 25 Sechs-Personen-Zelte in England und ein großes 50 qm-Zelt in Belgien erwerben. Wir kauften auch 190 Schlafsäcke, 20 dicke Decken, 14 Planen, 11 Rollen á 20 feste Müllsäcke und 40 Meter Seil und kamen sehr früh im Lager an. Die ABC-Koordinatoren wollten sichergehen, dass unsere hochqualitativen Sachen zuerst reingebracht wurden, besonders das große Zelt. Polizisten und Gemeindearbeiterhalfen alle mit beim Ausladen.

    Nachdem alle Sachen abgeladen waren, gaben wir unser Bestes, um das Gebiet zu reinigen, wo die neuen Zelte aufgestellt werden sollten. Ein paar Flüchtlinge, darunter ein Kind, halfen uns. Wir meditierten auch, um den Segen der Meisterin den Notleidenden zu bringen.

    Es kamen auch viele andere ehrenamtliche Gruppen aus Belgien, Frankreich und England und brachten gewünschte Sachen. Es war herzerwärmend zu sehen, wie so viele Gruppen innerhalb so kurzer Zeit handelten und alle wie eine große Familie zusammen arbeiteten mit dem einzigen Ziel, die Lebensbedingungen der Flüchtlinge so gut wie möglich zu verbessern.

    Wir waren zutiefst dankbar und demütig für die Chance, die Liebe und den Segen der Meisterin unseren Mitmenschen übermitteln zu können. Wir hoffen, dass die Menschheit ihre Herzen und Grenzen öffnet und dem Neuen Zeitalter der Liebe und des Friedens ermöglicht, sich zu manifestieren.

    Wir erfahren Dankbarkeit und den Glauben der Flüchtlinge im Dunkirk-Camp – 18. Januar 2016

    Am 18. Januar besuchte unser belgisches Hilfsteam noch einmal das Flüchtlingslager in Dunkirk und lieferte 100 aufziehbare Lampen, ein paar dicke Steppdecken und verschiedene vegane Lebensmittel, darunter Hunderte Müsliriegel, Kekse, Bio-Feigen und Softdrinks. Wir übergaben ein paar persönliche Dinge und die übrig gebliebenen Sachen ließen wir im Verteilerzentrum.

    Während wir dort waren, kam eine andere Gruppe, die Building Support Through Shelter, mit einem LKW voller Brennholz an, was bei dem eiskalten Wetter zum Überleben wichtig ist. Wir erfuhren, dass die Leute sehr großzügig Brennholz spendeten, besonders in Belgien und England.

    In der gemütlichen Küche, die von Roonak, einer kurdischen Frau, die wir früher schon getroffen hatten und die liebevoll „Mutter“ des Camps genannt wird, unterhielten wir uns mit den Flüchtlingen. Wir sagten ihnen, dass wir jeden Tag für sie und ihre Führer beten, damit diese positive Veränderungen herbeiführen und sich ihre Situation verbessert, und dass wir immer bei ihnen sind. Sie erzählten uns, dass sie sich auch an den Händen halten und gemeinsam beten und ihre Dankbarkeit und ihr Verständnis ausdrücken. In dieser kleinen Hütte mit nur zwei Wänden und einem kleinen Ofen erlebten wir die herzlichsten Momente an Menschlichkeit und den Glauben an Gott.

    Ausgaben der Internationalen Vereinigung der Höchsten Meisterin Ching Hai für den Flüchtlings-Hilfseinsatz in Dunkirk, Frankreich

    Beschreibung Betrag (GBP) Beleg
    Essen (Kekse, Mince Pie=süßes Weihnachtsgebäck, Energieriegel, Instantsuppe und –nudeln, Tonic-Drinks, Kaugummi, Obst, usw.) und andere Sachen (Schlafsäcke, Schneestiefel, Laternen, Unterwäsche, Reinigungshandschuhe, Schürzen, Fackeln, Schaumstoff-Schlafmatten, usw.) 7.201,89 A
    Reisekosten und andere Ausgaben für das Hilfsteam 2.176,89
    Versorgungsgüter (Zelte, Schlafsäcke, Decken, Bettdecken, Laternen, Seile, Müllsäcke und Planen) für die Flüchtlinge, Handschuhe und Werkzeug für die Ehrenamtlichen, und Transport. 8.758,27 B
    Gesamt 18.137,05 GBP
    (26.708,30 USD)
    Belege

     

     

     

     

     

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